Roxys RealTalk #1: „Lass sie destruktiv Kritisieren“

Es gibt sie. Überall. Wie nervige Fliegen, die uns aufregen, obwohl man sich über solche Geschöpfe nicht einmal kümmern und keinerlei Gedanken verschwenden sollte. Im heutigen Zeitalter nennt man sie gerne “Hater”. “Hater” – Ein Wort, das ich verabscheue. Es ist genau so nervtötend wie das trendige und allgegenwärtige “Cheatmeal”. Ich nenne sie lieber “destruktive Kritiker”, weil sie eigentlich Kritiker sind. Nur Kritiker, mit deren Kritik man nichts anfangen kann und zwar, weil sie sinnlos und nichtssagend ist.

Ich selbst bewege mich öfters in den sozialen Medien. Am aktivsten bin ich auf meinem Instagram Profil, weil ich zum Einten Bilder mag, zum Anderen ist das Handling leicht. Zudem habe ich eine Facebook “Fanseite” und komme öfters als angehende Motorradfahrerin in den Vlogs meines Freundes vor. Er hat eine stets wachsende Community auf seinem Youtube Channel. Nun, klar, wir exponieren uns bewusst. Sei es auf Bildern, mit Texten oder eben in Videos. Doch wir machen es gerne und wir machen es bewusst. Und die destruktiven Kritiker sind halt auf jeglichen Portalen unterwegs, auch dies ist nun mal Fakt und nicht zu verhindern. Nicht selten mit einem anonymen Profil – sprich, keine Fotos, keinen Content, einfach Nichts. Ich finde das feige. Feige, dass sie sich auf anderen Profilen austoben, Menschen auslachen und beleidigen, die sich die Zeit nehmen, Anderen eine Freude zu machen und zu unterhalten. Sei es mit spannenden Vlog-Themen, ehrlichen Aussagen oder einfach nur Fotos, in dessen Bearbeitung viel Zeit investiert wurde. Doch belassen wir die “d-Ks” nunmal bei ihren Spielchen, denn sind wir mal ehrlich: das sind doch nur arme Menschen, die selbst nichts auf die Reihe kriegen. Mir fällt auf, dass sich die “d-Ks” mehrheitlich auf Youtube herumstreunen. Ich weiss nicht wieso, aber ich erlebe minim bis gar keinen “Hate” auf Instagram – Zumindest auf meiner Seite und das zum guten Glück! Doch Youtube – Das ist mal eine andere Welt! Manchmal habe ich das Gefühl, es ist ein Ventil für “d-Ks”, um ihren Hass auf die Welt und die Menschheit loszuwerden.

Das absolut Negative an der ganzen Sache ist, dass wir Blogger, Vlogger, Influencer oder wie man uns nennen kann, von diesen Kommentaren rein gar nichts mitnehmen können. Es ist ja keine konstruktive Kritik, die wir annehmen und uns somit verbessern könnten. Oder eine Meinungsverschiedenheit, die zu interessanten Diskussionen führen kann. Wir können nichts von diesen Aussagen lernen oder profitieren. Wir regen uns lediglich auf und machen uns Gedanken über die Dummheit und den Absturz einiger menschlichen Lebewesen. Ausser die Eingefleischten mit der dicken Haut unter uns – Die ignorieren es einfach. Ich zu meinem Teil kann in gewissen Situationen temperamentvoll reagieren und bin allergisch auf einige Bemerkungen. Mehr aus dem Grund, weil ich es einfach nicht verstehen kann. Es geht mir nicht in den Kopf, wieso man sich über fremde Menschen dermassen das Maul zerreissen muss und wie man all den Hass überhaupt in sich aufstauen lässt. Wieso schreibe ich jemandem, den ich nicht kenne, einen belanglosen, nichtssagenden Kommentar unter ein schönes Bild? Um auf sich aufmerksam zu machen? Oder in Kontakt zu kommen? Falls Letzteres, wieso nicht auf eine interessante Art und Weise, mit mehr Intelligenz? Fragen über Fragen…. Auf jeden Fall fasse ich mir öfters an den Kopf und frage mich über den IQ gewisser Leute.

Darum, liebe Leute, die meinen heutigen Beitrag lesen konnten sowie gelesen und verstanden haben: ein schönes Bild ist toll und ja, ich liebe ernstgemeinte Kritik oder Komplimente. Doch lest auch meinen Inhalt, die Texte, welche ich unter meinen Bildern poste. Die Fragen, die ich euch stelle. Denn schlussendlich will ich eine tolle und aktive Community aufbauen und nicht lauter Hass oder Herzchen und “I love you’s” (nichts gegen die, aber das nehme ich nicht ernst und da reagiere ich auch recht taff) unter meinen Bildern vorfinden. Ich bin auch offen für Kritik, aber wie gesagt nur destruktive Kritik! So macht Bloggen Spass und ich kann mich auf auf weitere spannende Themen und coole Bekanntschaften freuen.

Glitter und Gold oder die Luft zum Atmen?

Okay, der Titel mag ein wenig zu übertrieben klingen, aber...

Lieber einmal Kino mehr pro Monat oder einen Kaffee in der Stadt an einem ruhigen Freitag Vormittag? Lieber die trendigen Sandalen shoppen oder mein Training beliebig verschieben? Lieber mehr Flexibilität und Freiheit oder Geld und Luxus?

Ich habe mich vor drei Monaten für das Erste entschieden. Ich kündigte somit meinen Vollzeit Job im Einkauf und bewarb mich für eine 80%ige Stelle in einer anderen Abteilung. Dass ich um einiges weniger verdienen werde, war mir vollkommen bewusst. Ob ich es toll finde? Nein, klar nicht. Jede Veränderung bringt gewisse Risiken und Unsicherheiten mit sich. Zudem habe ich mich an diesen aktuellen Lifestyle daran gewöhnt: jeden Rappen umdrehen? War nicht nötig. Sparen? Klaro!

Doch irgendwann sah ich den Sinn hinter diesem Alltag nicht mehr. Tag ein, Tag aus ins Büro und einer Tätigkeit nachgehen, die mir eigentlich gar nicht mehr so gefiel und meinen Vorstellungen nicht so ganz entsprach. Mir fehlte das Kreative, die Abwechslung und die Flexibilität. Work-Life-Balance wird zwar immer grösser geschrieben, dennoch erlebe ich es in der Schweiz praktisch in keiner Firma. Entweder gibt es fixe Arbeitszeiten oder sonstige (für mich meist) lapide Regelungen.

Somit stand für mich recht klar: ich möchte mich zumindest teil-selbstständig machen. Das heisst, ich habe eine Teilzeitstelle, die meine Fixkosten deckt und arbeite nebenbei freiberuflich. Jeder Auftrag und jedes weitere Einkommen ist natürlich herzlich willkommen! Das hört sich für den Start gut und vernünftig an. Mit diesen freien 20% kann ich nun einen Kurs (zum Beispiel in Journalismus / Schreiben) beginnen oder widme mich voll und ganz dem Schreiben und Weiterentwickeln meiner Website.

Für mich steht klar, dass ich das nicht mein ganzes Leben lang machen kann oder auch will. Ich bin eine Frau mit Ambitionen und ich liebe das angenehme Leben. Es muss nicht purer Luxus sein, aber ich gönne mir gerne was. Ich reise öfters und entscheide mich öfters für das teurere Stück (Fleisch oder Kleidungsstück). Der pure Horror wäre es, wenn ich mir jedes Mal ein Budget erstellen muss, um mir etwas Schönes zu kaufen oder in ein neues Hobby zu investieren. Doch für den Moment passt es! Die Investition in meine Arbeit, in mein Vorhaben hat absolute Priorität. Falls es sich ins Positive entwickelt- yeah! Falls es nicht klappt, habe ich es wenigstens versucht. Mit meinem anständigen Lebenslauf und guten Abschlüssen kann ich jederzeit eine Vollzeitstelle suchen, in der ich gut verdiene. Doch wenn ich diesen Schritt nicht jetzt wage, wann dann?

Was habt ihr für einen Job? Was macht ihr so und was haltet ihr von dieser Grundeinstellung? Ist euch Freizeit oder Geld lieber?

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