«Was ich für mich mitnahm: Freundschaften und der Glauben an sich selbst» // Teil 5

Wie meine Zukunft bezüglich Wettkämpfen aussieht und was ich alles an positiven Erfahrungen mitnehmen darf, erfährt ihr im heutigen und letzten Teil meiner Serie.

Ein Wechselbad der Gefühle; nicht nur dieser Blog, meine Geschichte, sondern auch diese ganze Achterbahnfahrt «Wettkampf». Ich bin eine Person, die sich im Nachhinein meistens nur an das Positive erinnern kann. Wenn mich aber jemand fragt, für wann meine nächsten Wettkämpfe geplant sind, dann antworte ich höflich, aber bestimmt mit: “Aktuell sind keine geplant und ich habe auch nicht mehr vor, weiterhin Wettkämpfe zu bestreiten”. Sag niemals nie, aber ich tendiere nicht mehr dazu.

Das Schönste, was ich mitnehmen durfte, sind Freundschaften. Mein Coach und seine Frau waren meine Fitness Familie und ich habe eine Menge tolle Menschen kennenlernen dürfen. Mit zwei Mädels bin ich heute noch sehr gut befreundet und wir sprechen öfters über «die guten alten Zeiten». Das sind Freundschaften fürs Leben. Zudem konnte ich meinen Körper so formen, wie es mir gefällt und ihn an bisher ungeahnte Grenzen bringen. Ich durfte an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, reisen, diese Luft schnuppern und Erfahrungen sammeln. Ich bin enorm stolz auf meine Leistung und mein Durchhaltevermögen, das ich mir selbst bewiesen habe.

Wie ich zum Thema Wettkämpfe stehe, wisst ihr ja bereits. Für mich gibt es aber einen sehr grossen und entscheidenden Unterschied zwischen Athleten und Menschen, die diesen Lifestyle leben und geniessen, ohne Wettkämpfe zu bestreiten. Für mich heisst es nicht, dass Athleten disziplinierter und besser sind, nur, weil sie sich auf Wettkämpfe vorbereiten. Es bedeutet nicht, dass ich meine Ernährungsweise links liegen lasse, keine Anforderungen an meinen Körper setze und mir jeden Tag Schoggi oder ein Glas Wein gönne. Es heisst auch nicht, dass ich kein Training mehr absolviere und nicht täglich an meinen Zielen arbeite. Im Gegenteil! Ich fühle mich besser denn je in meinem Körper, seit ich nicht mehr fokussiert auf Gewinn und Konkurrenz bin. Ich lebe diesen Lifestyle und gehe einen für mich gesunden Mittelweg. Mal lasse ich das Training sausen, mal geniesse ich eine Pizza mit Freunden, doch ganz vernachlässigen würde ich den Fitness-Lifestyle nie- dafür ist mir mein Erfolg, meine Transformation, mein Körper, das «nicht-normal» sein sowie insbesondere meine Gesundheit zu wichtig.

Related posts:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.