Stayin‘ Alive

Sicherheit

BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der BFU geschrieben und der FMS (Föderation der motorradfahrer der Schweiz) – Er zeigt meine Sicht und meine Meinung in Bezug auf Sicherheit auf den Strassen auf. Die BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung – ist eine Schweizer Organisation, die sich unter anderem für die Sicherheit einsetzt. “Stayin’ Alive” heisst ihre Kampagne. Ich bin stolz darauf, Teil dieser Kampagne zu sein, die sich für eine gute Sache einsetzt – nämlich unsere Sicherheit im Verkehr. Wer mehr über diese Organisation oder die Kampagne erfahren möchte, kann sich direkt auf www.bfu.ch erkundigen.

Was bedeutet Sicherheit auf der Strasse?

Wer sich hinter das Steuer setzt, ist für sich wie auch für andere Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Das heisst so viel wie, dass die Aufmerksamkeit nur der Strasse und deren Regeln und Teilnehmer gilt und niemand anderem. Seit über sieben Jahren bin ich selbst praktisch täglich im Verkehr (entweder mit dem Auto oder als Beifahrerin auf dem Motorrad) und es vergeht leider kein Tag, an dem ich nicht Unachtsamkeit anderer Fahrer erlebe. Sei es am Mobiltelefon herum zu fuchteln, mit den Kindern auf der Rückbank zu sprechen oder sonstige mentale Abwesenheit. Für mich geht das in eine Richtung Arroganz und Ignoranz und diese zwei Verhaltensmuster sind in dieser Situation total unangebracht.

Diese Eigenschaften kann man in einem Club mitbringen oder sonst irgendwo, aber nicht auf den Strassen – denn hier geht es um Leben oder Tod. Was ich auch immer wieder feststelle sind vor allem junge Leute, die sich aus unerklärlichen Gründen angegriffen fühlen.

Wenn wir auf der Kawasaki Z1000 meines Freundes unterwegs sind, vergeht auch praktisch nie ein Ausflug, an dem wir nicht – von mehrheitlich jungen Autofahrern – herausgefordert werden. Egal wie gemütlich wir unterwegs sind, sein Motorrad strahlt sehr wahrscheinlich ein gewisses Etwas aus, dass diese Menschen zum Provozieren animiert – Auch hier wieder in meinen Augen unfassbar. Provokation ist einfach ein Aspekt, der schlicht und einfach im Strassenverkehr nichts zu suchen hat. Ein “Wettrennen” artet schneller aus, als man denkt und für was? Für Spass? Oder einem imaginären Pokal? Für mich bedeutet Sicherheit auf der Strasse zudem auch das Einhalten von Regeln und Geschwindigkeitsangaben. Es ist vernünftig und vorbildlich, die Geschwindigkeiten einzuhalten. Doch wer in einer 60er Strecke 40 km/h fährt, provoziert in meinen Augen gleichermassen. Das führt wieder zu absoluter Ignoranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und dies kann wiederum provozieren. Wenn die Verkehrsteilnehmer aktiver und auch für andere Mitdenken würden, prophezeie ich eine tiefere Unfallstatistik. Als ich dieses Jahr anfing Motorradfahren zu erlernen, war der Kauf einer optimalen Schutzkleidung das A und O. Auch heute noch vergeht kein Tag, – egal wie kurz die Fahrt ist – an dem ich nicht mühselig in die breite Jacke steige und mir wie ein Michelin Männchen vorkomme. Doch es ist ein absolutes Muss. Beim Kauf der richtigen Bekleidung achtete ich sicherlich auch auf den Look. Ich habe für meine Leder-/Textilhosen mehr Geld ausgegeben, weil sie mir extrem gefallen hat und der Coolness – Faktor vorhanden war. Und ich bin nun mal eine Frau, die Wert auf das Styling und das Aussehen legt – Auch auf der Strasse. Solange die Bekleidung gut ist und was taugt ist nichts daran Auszusetzen.

Mehr Informationen hier:

 

Safety

BFU – Accident Prevention Advice Bureau

This article was written in cooperation with the BFU together with the FMS  – it shows my point of view and my opinion regarding road safety. The BFU is a Swiss organisation which, among other things, is committed to safety. Their new campaign is called Stayin‘ Alive.  I am proud to be part of this campaign that is working for a good cause – our road safety. If you would like to find out more about this organisation or the campaign, please contact www.bfu.ch directly.

What does safety on the street mean?

Anyone who sits behind the wheel is responsible for themselves as well as for other road users. This means that the attention is only paid to the street and its rules and participants and nobody else. For more than seven years now I have been in traffic myself practically every day (either by car or as a passenger on my motorcycle) and unfortunately no day goes by without the carelessness of other drivers. Be it waving around on your mobile phone, talking to the children in the backseat or other mental absence. For me, this is a sense of arrogance and ignorance and these two patterns of behaviour are totally inappropriate in this situation. These qualities can be found in a club or anywhere else, but not on the streets – because it’s a matter of life or death. What I notice again and again are mainly young people who feel attacked for inexplicable reasons. When we are on my friend’s Kawasaki Z1000, there is practically no trip that doesn’t challenge us – most of us young drivers.

No matter how comfortable we are on the road, his motorcycle probably radiates a certain something that encourages these people to provoke – here again in my eyes unbelievable. Provocation is simply an aspect that has no place in road traffic. A „race“ degenerates faster than you think and for what? For fun? Or an imaginary trophy?

For me, road safety also means complying with rules and speed limits. It is sensible and exemplary to maintain speed. But those who drive 40mph on a 60mph track are provoking in my opinion. This again leads to absolute ignorance of other road users and this can in turn provoke. If road users were to be more active and think of others, I would predict a deeper accident statistic. When I started learning to ride a motorcycle this year, the purchase of an optimal protective clothing was the be-all and end-all. Even today, no day goes by – no matter how short the ride is – in which I don’t have to laboriously climb into the wide jacket and feel like a Michelin male. But it is an absolute must. When I bought the right clothes, I certainly took care of the look. I spent more money on my leather/textile trousers because I liked them extremely and the coolness factor was there. And I’m a woman who values styling and appearance – even on the street. As long as the clothing is good and what’s good, there is nothing wrong with it.

For more information, please visit:

 

 

Related posts:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.