Training in den Ferien – wie mache ich das?

Das Südtirol – eine Mischung aus südländischem Ambiente und urchigem / deftigem Flair. Als wir uns entschieden hatten, anstatt ans Meer, ins Südtirol zu fahren, war ich anfänglich unsicher. Unsicher, weil es etwas Neues ist. Normalerweise verbringen wir im Sommer unsere Ferien am Strand. Doch dieses Mal wollten wir ein bisschen Abwechslung in unser Urlaubsprogramm bringen. Im Südtirol könne man unglaublich gut essen, (Wein) trinken und die Natur in Ruhe geniessen. Abschalten. Ja, das wollten wir. Deswegen packten wir unsere sieben Sachen und machten uns in die Berge nahe der Dolomiten.

Doch wie sucht sich Miss Fitness Swiss 2017 ein Hotel aus? Das Fitnesszentrum spielt in erster Linie keine Rolle. Meistens schaue ich mir im Vorhinein Bilder der Kulinarik, des Zimmers und der Umgebung an (ist es zentral gelegen etc.). Unser Hotel im Südtirol ist ein Wellness- und Spa Hotel – so nahm ich Kenntnis über die Wellnessräume und die Auswahl an Behandlungen, die uns geboten werden. Wieso der Fitnessraum kaum eine Rolle spielt, erzähle ich euch gleich.

Bewegung ist mir auch in den Ferien wichtig. Das heisst aber nicht, dass ich tagtäglich mein gewohntes Fitnessprogramm durchziehe. Im Gegenteil! Ferien sind da, um mich mental und physisch zu erholen. Vom Training, von der Arbeit, gelegentlich von ein paar Aufgaben und Menschen. Zudem nutze ich meine Ferientage, um meinen Körper und die Muskeln eins, zwei bis sogar drei Wochen regenerieren zu lassen. Vorrang hat das Reisen. Neue Winkel der Welt entdecken, sich durch fremde Kulturen bereichern und die Seele baumeln zu lassen, stressfrei die freien Tage in der Ferne zu geniessen. Abschalten.

Das heisst aber nicht, dass ich den ganzen Tag nur faul herumliegen kann. Das passt nicht so zu meinem temperamentvollen und aktiven Charakterzug. Ich achte auf genügend Bewegung im Alltag; Spaziergänge am Strand, Aktivitäten in der Umgebung (zB. Wandern in einem Naturschutzgebiet) und sonstige Ausflüge (zB. Zu Fuss Städte erkunden). Falls mich dann doch das Gym-Fieber packt, mache ich eine kurze Runde auf dem Stepper (oder was sonst noch vorhanden ist, da die Fitnessräume im Normalfall recht spärlich eingerichtet sind). Wenn ich wirklich Lust darauf habe, absolviere ich noch ein knackiges Po-Workout.

Idealerweise habt ihr im Gepäck – falls das Gewicht euch dies erlaubt – eine kleine Ausrüstung dabei. Hier empfehle ich euch Fitnessbänder, die je nach Farbe eine unterschiedliche Stärke aufweisen oder Gewichtsmanschetten – auch die gibt es in diversen Ausführungen (zB. 1 – 5 Kg). Erhältlich sind diese tollen Produkte unter anderem im Shop von „Gorilla Sports“. Sie sind relativ leicht zu Transportieren und haben in jedem Koffer Platz. Kickbacks und sonstige Po-Übungen werden dadurch gewichttechnisch erschwert. Hantelstangen und Gewichte sind ja Grundausstattung eines Gyms und müssen sicherlich nicht extra mitgeschleppt werden. Vergesst eure Sportbekleidung und die Trinkflasche (vor allem bei Hitze!) nicht und ihr seid für alle Fälle gewappnet!

Zum Schluss eine Bitte an euch: nehmt meine Worte zu Herzen und seid nicht zu streng mit euch. Sobald ihr wieder in eurem Alltag seid, könnt ihr die Routine wieder aufnehmen und wie gewohnt essen und trainieren. Denn:

1. Reisen bereichert und macht das Leben total lebenswert – Geniesst es in vollen Zügen und schätzt es!

2. Training ist nicht alles. Gebt Acht auf euch und schaltet den Kopf regelmässig mal ab. Davon werdet ihr weder dick noch verliert ihr all eure hart aufgebauten Muskeln.

Und nun wünsche ich allen, die die Ferien noch vor sich haben, erholsame und schöne Tage!

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